Feldmäuse sind Grasiandbewohner und die bei uns in Europa am weitesten verbreitete Art. Sie legen in Wiesen auffällige Gangsysteme an und sind Schädlinge, falls ihr Bestand sehr gross wird. Sie zählen zur Unterfamilie der Wühlmäuse. Der Schwanz ist wenig behaart mit Ringen versehen. Die Ohren ragen wenig aus dem Fell heraus. Die Schnauze ist rundlich-stumpf. Der Körper ist plump und gedrungen. Sie halten keinen Winterschlaf. Sie sind gute Schwimmer, klettern aber kaum. Sie bewegen sich nach Sicht und geben ein einsilbiges, helles Quieken von sich. Die Bauten haben Nest- und Vorratskammern, wo sie sich regelrecht in das Futter hineinfressen. Feldmäuse ernähren sich im Drei-Stundentakt von Gras und Kräutern oder auch Getreidekörnern. Feldmäuse leben durchschnittlich nur 4,5 Monate. Die Jungen kommen nach 16-24 Tagen nackt und blind zur Welt. Sie sind aber schon mit dem 13. Lebenstag fortpflanzungsfähig.