Gämse

Säugetier / Huftiere - Paarhufer

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Die Gämse kommt in den europäischen Gebirgen von Spanien über die Pyrenäen, die Alpen, die Abruzzen, die Tatra, die Karpathen und bis in den Balkan sowie in der Türkei und im Kaukasus vor. In einigen Mittelgebirgen, wie den Vogesen, dem Schwarzwald, der Schwäbischen Alb und dem Elbsandsteingebirge, wurde sie eingebürgert, ebenso im fernen Neuseeland. Im Sommer hält sie sich in kleinen Rudeln oberhalb der Waldgrenze auf, im Winter kommt sie in tiefere Lagen. Einmalig ist die Form ihrer nur höchsten 30 cm langen Hörner: sie sind relativ dünn, stehen steil aufrecht und biegen dann zur Spitze nach hinten-unten hakenförmig um. Das im Sommer kurze braune, im Winter langhaarige und dichte, fast schwarze Fell bildet vom Nacken bis zur Kruppe vor dem Schwanz eine Stehmähne, aus der die Haare für den "Gamsbart" gezupft werden. Gämsen können ausgezeichnet klettern. Die Sohlenfläche ihrer Hufe ist relativ weich, sie schmiegen sich jeder Unebenheit des Steinuntergrundes an. Dagegen verhindern die langen Nebenhufe ein zu tiefes Einsinken in tiefen Schnee oder lockeren Boden. Geissen und Jungböcke bilden den Sommer über getrennte Rudel, alte Böcke sind meist Einzelgänger.

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