
Hausmäuse sind die bekanntesten Nagetiere, für den Menschen ein Schädling und die Vorfahren der Weissen Maus, die viel zu Versuchszwecke benutzt wird. Sie gehören zu der Familie der Mäuse und haben in Europa viele Verwandte. Ihr Fell ist einheitlich graubraun gefärbt und sie werden knapp 20 cm lang. Heute sind sie in allen Erdteilen anzutreffen, wobei sich allmählich Unterarten gebildet haben. Hausmäuse leben schon sehr lange in der Nähe menschlicher Siedlungen, aber auch in Gärten und Feldern. Unterarten, die hauptsächlich im Freien wohnen, trifft man in Osteuropa und im Mittelmeerraum an. Diese wilden Mäuse unterscheiden sich durch eine weisse bis blassgraue Unterseite. Ein Weibchen kann im Jahr bei etwa 5 Würfen jeweils 5-6 Junge zur Welt bringen. In den Mäuse-Grossfamilien entwickelt sich eine Rangordnung. Körner und fast alle menschliche Speisen sind die Nahrung dieser geschickten Springer und Kletterer.