Rothirsch

Säugetier/ Huftier

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Der Rothirsch ist eine über die gesamte gemäßigte Zone der nördlichen Erdhälfte verbreitete Hirschart, von der man viele Unterarten unterscheiden kann: in Europa den Rot- oder Edelhirsch, in Nordafrika den gefleckten Berberhirsch, im Kaukasus und in Zentralasien den kapitalen Maral, in Mittelasien den Bucharahirsch, in Westchina den silbergrauen Szetschuanhirsch, in Ostasien den Isubra und in Nordamerika den riesenhaften Wapiti. Die größten Wapitis in den nordamerikanischen Gebirgswäldern sind etwa doppelt so groß wie die kleinen Rothirsche auf den Moorheiden Schottlands. Auch die Stimme, mit der die Hirsche zur Brunftzeit ihre Artgenossen beeindrucken wollen, variieren von Gebiet zu Gebiet: beim europäischen Rothirsch hört man ein tiefes Röhren, beim Wapiti dagegen ein hohes, quietschendes Schreien. Männchen und Weibchen treffen nur in der Brunftzeit zusammen, die übrigen 11 Monate des Jahres leben sie in getrennten Rudel. Das Geweih der Hirsche wird jährlich abgeworfen und neu gebildet. Dabei wird es bis zum Alter von 12 Jahren immer etwas größer, kräftiger und spitzenreicher aufgebaut, danach wird es entsprechend der nachlassenden Lebenskraft des Hirsches wieder schwächer.

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