Steinmarder

Säugetier / Raubtiere

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Der Steinmarder (auch Hausmarder) ist ein Raubtier von etwa 70 cm Gesamtlänge mit graubraunem Fell und weissem Kehlfleck, welcher gegabelt ist und bis zur Mitte der inneren Vorderläufe reicht. Das Fell "sticht" im Gegensatz zum weichseidigen Fell des Baummarders. Die Fussballen sind schwach behaart und der Nasenspiegel fleischfarben. Beheimatet ist er in Mittel- und Südeuropa, Klein- und Mittelasien und Nordindien bis zur Mongolei. Er lebt häufig, aber oft unbemerkt, in Dörfern und Städten. Unterschlupf bieten Dachböden, Gartenhäuser, Schuppen und Scheunen. Seine Territorien markiert er durch Duftmarken. Er lebt von Ratten, Mäusen, Wildkaninchen, Haustauben und weiteren Tieren, die er erbeuten kann. Er nimmt aber auch Beeren und Früchte zu sich. Auffällig viel Lärm erzeugen die Jungmarder. Im April geboren, beginnen sie ab Ende Mai/Juni mit ihren Jagd- und Kampfspielen, die eine ganze Nacht andauern können. Im April/Mai werden bis 5 Junge geboren.

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